Brüssel - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker versuchte zu beruhigen. Es gehe nicht darum „neue Kathedralen zu bauen“, sagte er am Mittwoch und fügte hinzu: Er wolle dem Eindruck entgegentreten, „als hätten wir sonst nichts im Kopf, als zusätzliche Atomzentralen zu finanzieren“. Doch die Zweifel bleiben. Über ein Investitionspaket von 315 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren wollen die Regierungschefs der EU auf ihrem Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel beraten. Mehr als zweitausend Projekte haben die EU-Staaten als förderwürdig eingereiht. Darunter findet sich Altbekanntes wie die Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen. Aber auch Brisantes wie Hinkley Point C, ein neuer Atommeiler in Großbritannien. Auch Länder wie Ungarn und Polen wollen Junckers Milliarden in den Atomstrom stecken. Schöne Bescherung.

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