Die EU sieht keine Probleme mit der Lieferung von Corona-Impfstoffen. Einer der Leiter der EU-Steuerungsgruppe für den gemeinsamen Einkauf von Impfstoffen, Clemens Martin Auer, sagte der Berliner Zeitung: „Wir haben Verträge mit allen Herstellern abgeschlossen, welche vorsehen, dass unmittelbar nach Zulassung geliefert werden kann. Die Unternehmen tragen Sorge dafür, dass die Lieferzusagen eingehalten werden.“ Zu der ersten, am Mittwoch bekanntgewordenen Zulassung des Impfstoffs von Biontech in Großbritannien sagte Auer, der auch Sonderbeauftragter für Gesundheit der österreichischen Bundesregierung ist, dass es sich um „die punktuelle Entscheidung für den Einsatz einer konkreten Lieferung“ handle. Es gäbe laut EU-Recht keine „Notzulassungen“.

Außerdem sei das Vereinigte Königreich noch bis zum 31. Dezember 2020 Mitglied der EU, weshalb sich das Land „bis zum tatsächlichen Austritt an die geltenden EU-Regeln halten“ müsse.

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