Es gab in der Vergangenheit viele Vorschläge, wie die Eurokrise zu lösen, wie die nächste zu verhindern sei. Doch ein höchstinteressanter fehlte noch. Michael Burda hat diesen jetzt erstmals öffentlich in Berlin bei einer Buchpräsentation vorgestellt. Für den renommierten Makro-Ökonom der Humboldt-Uni ist der Aufbau der Europäischen Zentralbank (EZB) eine der wichtigsten Krisenursachen.

Der Experte plädiert deshalb für die Abschaffung der nationalen Notenbanken. „Es geht um Geld und Kredit, nicht um die Nationen“, sagt Burda der Berliner Zeitung. Er sorgt sich um die Unabhängigkeit der EZB, weil in der Krise immer offensichtlicher werde, dass die Mitglieder des EZB-Rates die nationalen Interessen in den Vordergrund rückten. Das führe zur Spaltung und gefährde eine angemessene Geldpolitik.

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