In den USA geht fast jeder zum Psychotherapeuten – und redet offen darüber. In Deutschland haben es Patienten mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout immer noch schwer. Diskriminiert werden sie nicht nur am Arbeitsmarkt – auch beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gibt es häufig Probleme. Denn psychische Probleme sind ein Hauptgrund dafür, dass Menschen ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

In der Regel erfolgt eine genaue Gesundheitsprüfung, wenn man vor Vertragsabschluss bereits psychotherapeutisch behandelt wurde und dies beim Antrag angegeben hat. „Ein Abschluss ist tatsächlich schwierig bis unmöglich, wenn man den Fragebogen der Versicherer ehrlich beantwortet“, weiß der unabhängige Versicherungsberater Detlef Lülsdorf aus Köln. Denn die Risikoprüfer der Versicherungen schauen bei chronischen Erkrankungen genau hin und fragen bei den behandelnden Ärzten nach. Angegeben werden müssen psychische Krankheiten aus den vergangenen fünf bis zehn Jahren.

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