Berlin - Deutschland zählt nach Erkenntnissen des Netzwerks für Steuergerechtigkeit zu den international führenden Schattenfinanzzentren. In einer Rangliste mit 92 Nationen kommt die Bundesrepublik auf den achten Platz der schädlichsten Standorte und verteidigt damit seine schlechte Platzierung aus dem Vorjahr.

„Mit einer Mischung aus rechtlichen Mängeln, zögerlichen Veröffentlichungspraxis und zaudernder Finanzaufsicht hat sich Deutschland still und leise zu einem sicheren Hort für schmutziges Geld aus aller Herren Länder entwickelt“, erklärt Markus Meinzer von dem Netzwerk (auch unter dem englischen Namen Tax Justice Network bekannt). Die unrühmliche Spitzenposition nimmt nach wie vor die Schweiz ein, gefolgt von Hongkong, den USA, Singapur, den Kaimaninseln, Luxemburg und dem Libanon. In den Top Ten folgen auf die Bundesrepublik noch Bahrein und Dubai.

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