Seit acht Monaten gilt für Fernbusse in Deutschland wieder freie Fahrt. Ein Gesetz aus den 1930er Jahren hatte jahrzehntelang dafür gesorgt, dass Busse nur auf wenigen Strecken im Fernverkehr unterwegs sein durften. Auf diese Weise sollte die staatliche Bahn geschützt werden. Seitdem das Uralt-Gesetz gefallen ist, schießen Busunternehmen wie Pilze aus dem Boden. Inzwischen gibt es rund 160 Fernbus-Linien quer durchs Land und etwa 60 Anbieter.

Im Oktober startet mit dem ADAC Postbus ein neuer großer Wettbewerber, der den momentanen Marktführern MeinFernbus (38 Prozent Marktanteil) und Deutsche Bahn den Platz an der Spitze streitig machen will. Entsprechend günstig werden die Fahrten angeboten: Tickets für die gelben Busse gibt es auf den Strecken von Köln nach München bereits ab 28 Euro. ADAC-Mitglieder erhalten einen Rabatt von zwei Euro.

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