Paris - Die französische Justiz ermittelt wegen des Verdachts, IWF-Direktorin Christine Lagarde habe in ihrer früheren Funktion als französische Finanzministerin den Fußballmanager und Politiker Bernard Tapie auf Kosten der Steuerzahler begünstigt. Der Fall ist vertrackt. Tapie hatte 1990 den Sportartikelhersteller Adidas erworben und ihn zwei Jahre später für umgerechnet 315 Millionen Euro an seine Hausbank Crédit Lyonnais verkauft. Die veräußerte die deutsche Marke kurz darauf für mehr als das Doppelte, 701 Millionen, weiter. Tapie fühlte sich geprellt klagte. Der Kassationshof wies die Schadenersatzforderung aber 2005 letztinstanzlich ab.

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