Beirut - Spektakuläre Wende in der Affäre Carlos Ghosn: Der in Japan wegen Finanzdelikten von der Justiz verfolgte frühere Renault-Nissan-Chef hat das Land überraschend verlassen und sich in den Libanon abgesetzt. Der 65-Jährige erklärte am Dienstag, er sei vor „Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung“ in Japan geflüchtet. Die Umstände seiner Ausreise aus Japan, wo strikte Justizauflagen gegen ihn verhängt worden waren, sind noch offen. Er werde nun nicht mehr von dem „manipulierten japanischen Justizsystem als Geisel gehalten“, erklärte Ghosn in einer schriftlichen Stellungnahme.

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