Das Geologie-Institut an der University of West Virginia hat ein ungewöhnliches Problem: Es ist fast unmöglich, Doktoranden zu finden, sagt Professor Jim Carr. „Die Studenten gehen nach ihrem Abschluss in die Gasindustrie, für das doppelte Gehalt.“ Carr war kürzlich in Berlin, um in der US-amerikanischen Botschaft einen Vortrag zu halten, der eher einer Werbeveranstaltung glich: für die Ausbeutung von Gas- und Ölvorkommen durch das sogenannte Fracking. Energiebotschafter Carr liegt ganz auf einer Linie mit der US-Regierung: Fracking revolutioniert die Energieversorgung gerade, Fracking ist gut für die Umwelt – und Fracking bringt Wirtschaftsaufschwung und Jobs, wie in West Virginia. Für Carr steht fest: „Wir werden auf Jahrzehnte einen wirtschaftlichen Vorteil haben.“

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