Berlin - Die Rentenpläne der Bundesregierung stoßen auf breite Ablehnung. Neben der Mütterrente steht vor allem die abschlagsfreie Rente mit 63 in der Kritik. Experten warnen, die Regelung werde der Frühverrentung Vorschub leisten und vor allem männlichen Facharbeitern zu gute kommen, die den Bonus aufgrund ihrer guten Einkommen nicht wirklich nötig hätten. Diese Argumente wiegen schwer.

Fundamentaler noch ist aber ein Kritikpunkt, den die Deutsche Rentenversicherung Bund am Montag im Bundestag während der Expertenanhörung zum Gesetzentwurf formuliert hat: Die Rentenpläne verletzten das grundlegende Äquivalenzprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung und könnten somit von höchsten Gerichten gestoppt werden.