San Francisco - Mit Schwung stellt Daniela Semeco ihren Tablet-Computer auf den Stehtisch. In Höchstgeschwindigkeit beginnt sie, auf Wörter in verschiedenen Sprachen zu tippen. Sie hat eine App entwickelt, mit der man über die Tastatur auf dem Bildschirm bis zu 17 Sprachen gleichzeitig verwenden kann. Seit gut einem Monat ist das PolyKeyboard in Apples Itunes-Store zu haben. Daniela Semeco, die selbst in Venezuela geboren wurde, in den USA aufwuchs und in Frankreich Deutsch studiert hat, war es leid, beim Schreiben am Computer mühsam nach Buchstaben und Sonderzeichen in verschiedenen Sprachen zu suchen.

Daniela Semeco, lockiges Haar, Brille, ist 32 Jahre alt, sieht aber aus wie Anfang zwanzig. Sie fällt auf bei diesem Gründerinnentreffen in Embarcadero, dem Geschäftsviertel von San Francisco. Rund 100 Teilnehmerinnen haben sich in einem Konferenzraum versammelt, in dem sonst Meetings von Google stattfinden. Ein paar Männer sind dabei. Es gibt Bier und gefüllte Teigtaschen, überall wird angeregt geplaudert. „Ich genieße es, hier hauptsächlich unter Frauen zu sein“, sagt Daniela Semeco.

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