Promis und Werbung - seit Jahrzehnten ist das eine oft unfreiwillig heitere Kombinationen. Die Werbeindustrie setzt auf den Bekanntheitsgrad der Stars, die bekommen im Gegenzug Geld und ernten auch mal Spott.

Wenn es einen Preis für die peinlichste Werbung mit einem Fußballstar geben würde, wäre Cristiano Ronaldo ganz vorne mit dabei. Der portugiesische Star-Kicker ist das neue Aushängeschild einer japanischen Kosmetikfirma und preist für diese ein „Gesichtsfitness“-Gerät an - Fremdschäm-Video inklusive.

Aber auch der deutsche Nationalfußballer und frisch zum Weltmeister gekürte Mats Hummels punktet in Sachen Peinlichkeit. Dafür ist seine Haarpracht schuppenfrei - behauptet zumindest das Werbevideo, in dem er die Hauptrolle spielt. Vielleicht schießt Hummels dank Super-Shampoo ja auch noch bessere Kopfbälle, dann hätte sich dieser Commercial-Gau zumindest gelohnt.

Ob Tütensuppe, Weißbier oder russisches Gas: „Kaiser“ Franz Beckenbauer war sich bisher für keine Kampagne zu schade. Die Werbeindustrie setzt den Ehrenpräsident des FC Bayern München seit Jahrzehnten ein - und er verkauft sich trotz Dauerpräsenz im Fernsehen noch immer ziemlich gut. Schon als junger Fußballer pries Beckenbauer Knorr-Suppe an. „Kraft auf den Teller - Geld in der Tasche“ hätte der Slogan wohl besser heißen sollen.

Gedreht wurde laut eines Berichts der „Welt“ damals in Beckenbauers eigenem Wohnzimmer, nach ein paar Durchläufen war der Spot im Kasten. 12.000 D-Mark Gage bekam er dem Bericht zufolge dafür - und wurde anschließend als „Suppenkasper“ verspottet.

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