Hamburg - Im vergangenen Jahr zeigte die Preiskurve bei Gas für die Endverbraucher klar nach oben. Doch zum Beginn des Jahres 2020 ist dieser Trend nicht mehr so eindeutig und auch die Experten sind sich uneins, ob die Gasheizung in diesem Jahr eher teurer oder vielleicht doch billiger wird. Argumente gibt es für beide Szenarien.

Zum einen sind die Großhandelspreise für Gas zwischen Januar und November um 35 Prozent gesunken. Davon haben die Verbraucher allerdings nichts gemerkt. Hunderte Preiserhöhungen der Gasversorger in ganz Deutschland führten zu einem durchschnittlichen Anstieg der Endpreise um 3,3 Prozent auf 1256 Euro für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden. Das sind die Zahlen des Vergleichsportals Check24; die Kollegen von Verivox kommen auf 1206 Euro jährliche Kosten. Sie weisen darauf hin, dass der Preisanstieg schon 2018 einsetzte: Zwischen Oktober 2018 und April 2019 zogen die Verbraucherpreise um rund neun Prozent an.

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