Vorwort von Maritta Tkalec zum Gastbeitrag

Unter dem Titel: „Propagandakracher ,Schuldenlüge‘ – DDR war moralisch bankrott, aber nicht pleite“ berichtete die Berliner Zeitung am 4. Juli von einer Veranstaltung zum Thema „Das Schürer-Papier und die Schulden-Lüge: Wie pleite war die DDR?“, bei der DDR-Zeitzeugen über schicksalhafte Wendungen der letzten DDR-Monate berichteten. Sie fand statt in den Räumen von Rohnstock-Biografien im Prenzlauer Berg, wo in Erzählsalons in loser Folge gesellschaftliche Phänomene diskutiert werden, und in jüngerer Zeit vor allem ehemalige Kombinatsdirektoren und Fachminister ihre Erinnerungen vortrugen. Im Bericht ging es vor allem um die „Schuldenlüge“, also die in der Nachwendezeit zur Begründung vieler wirtschaftlicher Entscheidungen ins Feld geführte Behauptung, die DDR sei mit 48 Milliarden Valutamark im Ausland über jedes Maß verschuldet gewesen. Also pleite.

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