Die Europäische Union will aggressive Steuervermeidungs-Strategien international tätiger Konzerne durchkreuzen. EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici legte dazu am Donnerstag umfangreiche Vorschläge vor, mit denen sich nun das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten befassen müssen. Es geht vor allem um die weit verbreitete Praxis, Unternehmensgewinne zu Tochterfirmen in Länder mit niedrigen Steuersätzen zu verschieben. „Die Gewinne sollen dort besteuert werden, wo sie anfallen“, sagte der Moscovici in Brüssel.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.