Berlin - Bei allem Wirbel um den Lieferdienst steht eines fest: Die Beschäftigten von Gorillas haben ihrer Chefetage in den vergangenen Wochen ordentlich Dampf gemacht. So ordentlich, dass das, was in Berlin ins Rollen kam, nun die bundespolitische Ebene erreicht hat. Umschwirrt von einer Wolke aus Pressevertretern traf sich Bundesminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag mit einigen Beschäftigten in Kreuzberg.

Viele der Gorillas sind empört. Wegen einer Probezeit, die kaum kürzer sein dürfte als die durchschnittliche Beschäftigungszeit, wegen überraschender Kündigungen, fehlender Gehälter und Lieferungen, die Rückenschmerzen verursachen. Sie sind empört und medial enorm präsent. Das ist gut so – sind die Missstände dort doch Symptom einer Entwicklung.

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