Berlin - Deutschland schien ganz vorne dran. Als einer der ersten Staaten weltweit legte die Bundesrepublik am 19. Juli 2016 einen Bericht über die nationale Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele vor, die die Vereinten Nationen ein Jahr zuvor mit der „Agenda 2030“ beschlossen hatten. Man verwies auf das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum und den Zeitplan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung. Später folgten ein „Aktionsplan Menschenrechte“, die Frauenquote für Aufsichtsräte und der von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) im Frühjahr angeregte „Marshallplan für Afrika“. Das alles klang vielversprechend. Schließlich geht es bei den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, kurz SDG) um den Kampf gegen Hunger, Armut und wachsende Ungleichheit, um Frieden, Gesundheit  und Bildung, um den Erhalt der Natur, erneuerbare Energien und umweltverträgliches Wachstum, fairen Handel, gute Arbeit und die Gleichberechtigung von Frau und Mann. 

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