Sie sind das schlechte Gewissen der 50-Kubik-Dompteure. Roller, die leise und abgasfrei durch die City düsen, während Zweitakt-Piloten mit kreischender Nachkriegstechnik nach dem Lebensgefühl des Südens suchen und den Großstädter nerven. Nachdem Fahrräder mit elektrischen Hilfsmotoren bestückt wurden, sind stromgetriebene Motorroller nun die zweite Ausbaustufe auf dem Weg zur umfassenden Elektromobilität.

Tatsächlich tut sich was auf dem Markt. Nach Informationen des Branchenmagazins Visordown ging der Absatz konventioneller Roller in Deutschland im ersten Quartal dieses Jahres um 40 Prozent auf rund 37.000 Fahrzeuge zurück. Zugleich kletterten die Verkaufszahlen für Strom-Scooter um mehr als 50 Prozent auf fast 6000 Roller. Europaweit, so schätzt man beim europäischen Verband der Motorradhersteller ACEM, werden sich 2018 rund 50.000 Elektroroller verkaufen lassen.

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