Enttäuscht und verärgert hat kürzlich ein Brandenburger Ehepaar die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale Brandenburg aufgesucht. Rund drei Jahre zuvor wollte es eine sichere Geldanlage in Form einer Anleihe oder Schuldverschreibung abschließen. Der Bankberater empfahl ein Zertifikat als Aktienanleihe auf die Lufthansa. Nach starken Kursverlusten der Aktie wurde das Zertifikat bzw. die Anleihe in Aktien umgewandelt, und diese fanden sich im Depot des Ehepaars wieder. „Dass die Zertifikate in Aktien umgewandelt werden, hatten die beiden nicht erwartet. Das verkaufte Produkt entsprach nicht den Wünschen der Verbraucher. Das Risiko der Zertifikate wurde in einem Schriftstück der Bank zunächst als niedrig eingestuft“, sagt Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Kein Einzelfall der Falschberatung. Anleger wenden sich mit Erspartem an die Experten in der Bank oder an freie Finanzanlagenberater – und erhalten nicht, was sie suchen. Um sich vor falschen Empfehlungen zu schützen, kann der Verbraucher aber einiges tun.

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