Das Bild gleicht sich in vielen deutschen Großstädten: Der Wohnungsmarkt ist angespannt, die Preise hoch. Darunter leiden besonders Geringverdiener. Aber auch Familien geraten zunehmend unter Druck. Es fehlt für sie schlicht an passendem Wohnraum. Eine Konsequenz: Ländliche Regionen werden beliebter, die Zuwanderung dorthin steigt. Dass die Großstädte für Familien unattraktiver werden, besorgt auch die Immobilienwirtschaft. Sie fordert die Städte in ihrem Frühjahrsgutachten auf, Familien bei ihren Planungen einen „sehr viel größeren Stellenwert einzuräumen“. Beengte Wohnverhältnisse seien – nicht nur in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling – sozial- und wohnungspolitisch „inakzeptabel“.

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