Der Wirecard-Ausschuss hat am Donnerstag den früheren Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg als Zeugen vernommen. Guttenberg hatte sich für Wirecard bei Bundeskanzlerin Angela Merkel eingesetzt. Merkel empfahl darauf das Unternehmen bei einem Staatsbesuch in China. Ein Deal mit einem chinesischen Unternehmen kam zwar nie zustande. Doch im Fall Wirecard stellt sich die Frage: Haben Regierungsstellen ein Unternehmen protegiert, dessen Geschäftsmodell zu wesentlichen Teilen in Betrug, Bilanzfälschung und Marktmanipulation bestand? Haben die Aufsichtsbehörden ihre schützende Hand über Wirecard gehalten – sei es durch mangelnde Fachkenntnis oder weil sie selbst Interessen vertreten, etwa in Form des Handels mit Aktien?

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