Bilder aus Berlin-Adlershof sind derzeit im Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens gefragt. Dort toben heftige Buschbrände – und das im Adlershofer Hochtechnologiepark ansässige DLR-Institut für optische Sensorsysteme kann Aufklärung liefern: Das Institut hat einen Kleinsatelliten mit Infrarotkamera an Bord entwickelt, mit deren Hilfe solche Feuer genau lokalisiert werden können. Satellit TET-1 fliegt seit 2012 im All. Demnächst kommt ein zweites Raumgefährt namens BIROS hinzu – die Abkürzung für Berlin Infrared Optical System.

Für März 2016 ist dessen Start mit einem indischen Trägersystem geplant. Dann sollen beide Satelliten als Mission „Firebird“ (Feuervogel) ein „hochpräzises Tandem“ zur Früherkennung von Waldbränden bilden, sagt Abteilungsleiter Andreas Eckardt. Eine Feuerfläche von zwei mal zwei Metern und auch weniger reicht aus, um vom All aus sicher erkannt zu werden – und auch für die Klarheit darüber, ob es sich um ein größeres Barbecue oder einen tatsächlich gefährlichen Brand handelt.

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