Berlin - Aletta von Massenbach ist seit einem Vierteljahrhundert im Flughafengeschäft tätig. Sie war Airport-Managerin im bulgarischen Varna und in Antalya in der Türkei, zuletzt hatte die Juristin einen Chefposten bei der Fraport in Frankfurt am Main. Dass Krisen die Branche erschüttern können, hat sie mehrmals erlebt. „Doch so eine Situation wie jetzt haben wir noch nicht gehabt“, sagte die neue Finanzchefin der Flughafengesellschaft FBB am Donnerstag im Beteiligungsausschuss des Abgeordnetenhauses. Und das Schlimmste sei: „Wir wissen nicht, wie es weitergeht.“ Inzwischen geht das Staatsunternehmen in allen Prognosen von Worst-Case-Szenarien aus. 2021 werde die Zahl der Fluggäste mit 10,7 Millionen bestenfalls 30 Prozent des Stands von 2019 erreichen, so von Massenbach. Der Finanzierungsbedarf könnte sich im nächsten Jahr auf bis zu 660 Millionen Euro summieren.

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