Das Huawei-Logo.
Foto: Imago

Im Streit zwischen den USA und der EU über die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekommunikationsanbieter Huawei zeichnet sich eine signifikante Wende zu Ungunsten der Befürworter einer Partnerschaft mit China ab. Großbritannien, das in seiner Infrastruktur bisher ebenfalls auf Huawei gesetzt hatte, könnte vor einer Kehrtwende stehen. Die Financial Times (FT) berichtet, dass die Regierung von Premierminister Boris Johnson damit begonnen hat, Alternativen für Huawei zu suchen. London will demnach eine neue Partnerschaft der fünf sogenannten „Five Eyes“-Staaten bilden: Die USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland arbeiten auf der Ebene ihrer jeweiligen Geheimdienste eng zusammen. Dies betrifft unter anderem Fragen der digitalen Infrastruktur, den Austausch von Daten und den gesamten Bereich Cyber-Kriminalität und Spionage. Die US-Regierung hat in den vergangenen Monaten den Druck auf die europäischen Partner massiv erhöht und vor der Gefahr gewarnt, sich mit Huawei ein trojanisches Pferd ins Haus zu holen.

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