Das Logo von Huawei.
Foto: Imago

Nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei wird auch in Deutschland genau beobachtet. „Die Entscheidungen anderer Staaten in diesem Bereich verfolgt die Bundesregierung mit Interesse“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Berliner Zeitung. Der zuständige britische Minister Oliver Dowden hatte am Dienstag im Parlament in London mitgeteilt, dass von Ende des Jahres an der Kauf von Huawei-5G-Komponenten für Netzwerkanbieter in Großbritannien komplett verboten werde. Bereits verbaute Teile sollen bis 2027 entfernt werden. Grund sind neben Sicherheitsbedenken auch die Folgen der kürzlich verhängten US-Sanktionen gegen Huawei. Die US-Regierung drängt die europäischen Verbündeten seit Monaten, nicht mit Huawei zusammenzuarbeiten. Der chinesische Anbieter sei ein Dienstleister der kommunistischen Partei Chinas und verfolge Spionage-Zwecke, so die Vorwürfe der Amerikaner – denen sich die Briten nach längerem Zögern nun gebeugt haben.

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