Das Logo von Huawei.
Foto: AFP

Der Telekommunikationskonzern Huawei wehrt sich gegen den Vorwurf, im Dienst der kommunistischen Partei Chinas zu arbeiten. Mehrere US-Politiker hatten dies in den vergangenen Monaten behauptet. Carsten Senz, Unternehmenssprecher von Huawei, sagte der Berliner Zeitung: „Wir sind ein reines Privatunternehmen, das seinen Mitarbeitern gehört, keine Person oder Organisation außerhalb des Unternehmens hat Einfluss auf unsere geschäftlichen und strategischen Entscheidungen.“ Die Snowden-Dokumente hätten gezeigt, „dass die NSA unseren Vorstand komplett überwacht und keinerlei Belege für irgendeine Einflussnahme des chinesischen Staates auf unser Unternehmen gefunden hat“. Außerdem gelte: „Chinesische Gesetze können ein chinesisches Unternehmen niemals dazu zwingen, im Ausland gegen dortige Gesetze zu verstoßen.“ Huawei habe dazu mehrere Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, die alle zu diesem Schluss kämen. Senz: „Es gibt keinerlei Belege, dass wir jemals irgendetwas getan haben, was der chinesische Staat oder die Partei will.“

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