Nach den defekten Silikonkissen für Brustvergrößerungen im Dezember und der Debatte um schadhafte Hüftgelenke im Frühjahr gibt es im Bereich der Medizintechnik den nächsten Skandal. Journalisten der Fachzeitschrift British Medical Journal und der britischen Tageszeitung Daily Telegraph ist es gelungen, die europäische Marktzulassung für ein nicht existierendes Hüftgelenk zu bekommen. Doch damit nicht genug: Aus den Unterlagen, die sie bei 14 Zertifizierungsstellen in fünf Ländern eingereicht haben, ging hervor, dass das Implantat giftige Stoffe absondert und aufgrund von Konstruktionsmängeln wohl bald brechen würde.

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