Berlin - Christian Jung wusste sofort, was er will. Als der Softwareentwickler vor drei Jahren nach Berlin kam, suchte er Anschluss. Seine Firma saß in Bayern, Präsenzpflicht gab es nicht. „Auf Homeoffice hatte ich in Berlin keine Lust. Ich wollte unter Leuten sein“, sagt der heute 29-Jährige. Also mietete er sich in einen Weddinger Coworking-Space ein. In der Nähe seiner Wohnung fand er einen kleinen Anbieter. Drei Büros, feste Arbeitsplätze, Platz für ein Dutzend Menschen. Bingo. 

Jung steht für eine Generation Arbeitnehmer, wie sie in Berlin immer häufiger anzutreffen ist: ortsungebunden, gut ausgebildet, oftmals in der IT-Branche tätig. Coworking Spaces bieten ihnen die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, unter Menschen zu sein – aber auch jederzeit absprungbereit.

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