Unternehmen, die wegen Corona in Zahlungsschwierigkeiten kommen, müssen nun nicht mehr spätestens nach 21 Tagen Insolvenz anmelden.
Foto: dpa/Sven Hoppe

Berlin - Im vergangenen Jahr wurden in Berlin 1382 Insolvenzverfahren gegen Unternehmen beantragt. Das waren 18 Betriebe mehr als 2018. Tatsächlich wurden davon am Amtsgericht Charlottenburg aber nur 896 Insolvenzverfahren eröffnet. 486 wurden mangels Masse abgewiesen, weil das Vermögen der Schuldner nicht ausreichte, um die Verfahrenskosten zu decken. Die meisten Insolvenzen gab es 2019 im Handel, im freiberuflichen Dienstleistungsbereich sowie im Gastgewerbe. Allein im Handel gingen im vergangenen Jahr in Berlin 251 Unternehmen pleite.

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