Drei der bekanntesten Apps, haben neue Richtlinien für die Werbung auf Ihren Plattformen eingeführt. 
Foto:  Imago Images

BerlinProduktplazierungen wuchern inzwischen wie das sprichwörtliche Unkraut auf allen Social-Media-Plattformen. Prominente und Influencer haben längst daraus Kapital geschlagen und Verträge mit Firmen geschlossen, deren Produkte sie in ihren Beiträgen besonders präsentieren. 

Sowohl Facebook als auch Instagram hatten Werbung für Tabak, Zigaretten und Zigarren bereits verboten. Hersteller von E-Zigaretten nutzten trotzdem weiter Influencer und Hashtags, um ihre Produkte offen zu bewerben. Alkohol und Nahrungsergänzungsmittel bleiben zwar zunächst erlaubt, aber nur unter strengen Auflagen. 

Wie Instagram, das zu Facebook gehört, am Mittwoch mitteilte, sind nun Inhalte, die für E-Zigaretten, Tabakwaren und Waffen werben, nicht mehr gestattet. Die Werberichtlinien verbieten die Zurschaustellung und Werbung bereits, jetzt wolle man sich daran machen und diese Verbote in den kommenden Wochen härter durchsetzen.

Laut der amerikanischen Nachrichtenseite CNBC ist es das erste Mal, dass Plattformen aktiv gegen Werbung von Dampfern und E-Zigaretten vorgehen. Sowohl Facebook als auch Instagram arbeiten bereits an unterstützenden Programmen, die es Nutzern leichter machen soll, die Werberichtlinien einzuhalten.