Es ist leicht verfärbtes Wasser im Badebecken und man will wissen, was die Ursache dafür ist. Oder ist das Wasser aus dem Brunnen im Kleingarten trinkwassertauglich? Für den Verbraucher ist ein solcher Test kein Problem. Testmaterial beim Institut ifp anfordern, etwas Wasser in ein steriles Probegefäß füllen, das Gefäß in den Karton schieben und ab in den Briefkasten. Ein paar Tage später hat man – für einen Preis in der Regel zwischen 20 und 50 Euro – die Analyse zurück.

Hunderte solcher Proben bekommt das Institut für Produktqualität (ifp) in Berlin-Adlershof jeden Monat zugeschickt. Die Wissenschaftler um Institutschef Wolfgang Weber haben einen Wasserschnelltest entwickelt mitsamt standardisiertem Kit, der den Kunden zugeschickt wird und alles Notwendige enthält. „Im Prinzip können wir Wasser auf alle mögliche Inhalte untersuchen“, sagt Weber. So zum Beispiel auf das Vorkommen von Legionellen, von Blei und Schwermetallen, auf Keime, aber auch auf Nitrat, Pflanzenschutzmittel und in Kürze auch auf Arzneimittelrückstände.

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