Berlin - Paul Kirchhof gilt als einer der profiliertesten Verfassungsrechtler Deutschlands. Schon in der Vergangenheit scheute sich Kirchhof nicht für unbequeme Positionen einzustehen. Nach seiner Zeit als Verfassungsrichter in Karlsruhe, wurde er als „Professor aus Heidelberg“ im Bundestagswahlkampf 2005 einem größeren Publikum bekannt. Damals mokierte sich der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) über die von Kirchhof erdachte Steuerreform. Nun mischt sich Kirchhof wieder in die öffentliche Debatte ein: Die Negativzinspolitik der Europäische Zentralbank (EZB) hält er für verfassungswidrig. Kirchhof fordert, dass die EZB die Zinsen für die Sparer erhöht. Heute stellt Kirchhof in Berlin sein Rechtsgutachten zur Negativzinspolitik vor. Der Berliner Zeitung hat zuvor mit ihm gesprochen. 

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