Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gibt überraschend seinen Posten als Chef der Bundesbank auf. Damit endet eine Epoche in der europäischen Geldpolitik: Weidmann war in der Nachfolge von Axel Weber ein Vertreter einer maßvollen Geld- und Schuldenpolitik gewesen. Der Ansatz folgte der Tradition der Deutschen Bundesbank in der Zeit vor der Einführung des Euro: Damals war die harte D-Mark ein Markenzeichen der deutschen Geldpolitik, eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden in Europa war undenkbar und wurde denn auch aufgrund der Expertise der Bundesbanker in die Verträge von Maastricht aufgenommen.

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