Berlin - Es ist nicht so, als hätte sich Joe Biden viel Zeit gelassen. Nach etwas mehr als 100 Tagen im Amt ist mit dem neuen US-Präsidenten nicht nur eine lang ersehnte Ernsthaftigkeit und Seriosität nach Washington zurückgekehrt. Auch innenpolitisch hat Präsident Biden Pflöcke eingeschlagen, wichtige Reformen auf den Weg gebracht – und das in einem Tempo, das überrascht. 

Am 20. Januar übernahm der Demokrat im Weißen Haus die Amtsgeschäfte. Schon im März brachte er ein Konjunkturpaket im Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) auf den Weg. Mit Steuergutschriften von 1400 Dollar für Millionen Amerikaner, einer Verlängerung der Arbeitslosenunterstützung und Finanzhilfen für Familien sollte der Konsum angekurbelt werden. Offenkundig mit Erfolg: Die Konjunktur zieht an, im ersten Quartal ist die amerikanische Wirtschaftsleistung auf das Jahr hochgerechnet um 6,4 Prozent gestiegen. Der Aufschwung dürfte sich verfestigen. 

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