Anfang des Jahres trat Meike Schlecker vor die Presse. „Es ist nichts mehr da“, sagte die Tochter des Schlecker-Gründers, die Augen glasig und gehetzt. Sie meinte damit das Vermögen des Vaters, angeblich war nach der Pleite des Unternehmens auch privat nichts mehr übrig.  Vater Anton habe es „stets abgelehnt, jederzeit die Rechtsform zu ändern und in beschränkte Haftung zu gehen“, ein verantwortlicher Unternehmer.

So rührend die Worte, so anders die Realität: Während die Beschäftigten in wenigen Tagen vor dem Arbeitsamt stehen, bleiben der Familie Schlecker laut Handelsblatt 35 bis 40 Millionen Euro, der Großteil ist angeblich im Besitz der Kinder (wir berichteten). Mal abgesehen von der Villa, die offiziell seiner Frau gehört.

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