Die Berliner Wirtschaft erlebt einen anhaltenden Aufschwung: Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend wird die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über die Marke von 1,3 Millionen steigen. Das wären fast 300.000 mehr als im Jahr 2005 und ein Anstieg innerhalb von zehn Jahren von knapp 30 Prozent.

Grund für die überdurchschnittlich positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ist die anhaltend gute Wirtschaftslage in Berlin, heißt es in dem am Montag vorgelegten Konjunkturreport der Investitionsbank Berlin (IBB). So wird im laufenden Jahr die wirtschaftliche Dynamik in der Hauptstadt erneut größer ausfallen als im Schnitt aller Bundesländer. Die IBB-Forscher rechnen hier mit einem Wachstum von 2,2 Prozent, während es in Deutschland insgesamt voraussichtlich unter zwei Prozent bleiben wird. Auch für das kommende Jahr werde Berlin seinen Vorsprung (plus 2,1 Prozent) gegenüber dem Bund (1,6 Prozent) halten können. Das höhere Tempo ist auch nötig, weil Berlin nach den gravierenden Strukturumbrüchen vor allem in den 90er-Jahren, die Zehntausende Arbeitsplätze in nicht mehr wettbewerbsfähigen Betrieben kostete, in vielen Bereichen erheblichen Nachholbedarf hat.

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