Es hörte sich nach einer harmlosen Routineoperation an: Der Tierarzt sollte einem Pferd zwei kleine Knochenfragmente aus dem Gelenk entfernen. Doch die Operation ging schief – seitdem lahmt das Pferd. Für den Tierarzt wurde das teuer. Er musste den Eigentümern des wertvollen Dressurpferdes, dessen Sportkarriere nun beendet war, 60.000 Euro Schadenersatz zahlen.

So urteilte im vergangenen Jahr das Oberlandesgericht Hamm. Der Tierarzt habe die Eigentümer nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt, und die Behandlung sei grob fehlerhaft gewesen, begründete das Gericht die Entscheidung.

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