Berlin - Seit einigen Jahren ist ein Thema komplett aus den Schlagzeilen verschwunden, das früher die Krankenversicherten regelmäßig bewegte: Steigende Kassenbeiträge. Der lang anhaltende Wirtschaftsaufschwung, nachwirkende Sparmaßnahmen und ein viel zu hoch angesetzter staatlicher Einheitsbeitrag hatten lange für stabile Sätze gesorgt. Doch schon seit einiger Zeit ist klar, dass damit bald Schluss sein wird. Der Chef des Bundesversicherungsamtes, Maximilian Gaßner, der für die Aufsicht über alle bundesweit tätigen Krankenkassen zuständig ist, erwartet, dass die Kassen im Jahr 2020 von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag von durchschnittlich 2,2 bis 2,3 Prozent vom Bruttolohn verlangen müssen.

Das wäre mehr als doppelt so viel wie heute. Vorausgesetzt, die Einnahmen und Ausgaben entwickeln sich so wie in der letzten Zeit. Derzeit spielt den Kassen die hohe Beschäftigung zu, doch niemand weiß, ob das auch in den kommenden Jahren so bleiben wird.

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