Die Akte B3-109/13 mit dem Titel „Fresenius/Rhön II“ hat es in sich. Was die Kontrolleure des Bundeskartellamtes derzeit auf dem Tisch haben, ist mehr als nur eine normale Fusion in der Unternehmenswelt. Formal geht es um die Bildung des größten privaten Klinikbetreibers in Europa. Es geht aber auch darum, wie die Kliniklandschaft in Deutschland künftig aussehen wird. Denn der Verkauf von voraussichtlich 40 Krankenhäusern und 13 medizinischen Versorgungszentren der Rhön Klinikum an Fresenius zeigt einen Trend, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken dürfte: immer größere Krankenhausverbünde mit immer stärker spezialisierten Kliniken. Was das für die Patienten bedeutet, ist umstritten.

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