Berlin - Auf dem Berliner Taximarkt waren die Fronten bislang eindeutig. Die Linie verlief klar zwischen den klassischen Taxifahrern in ihren beigefarbenen Autos mit gelbem Schild auf dem Dach einerseits und den Mietwagenfahrern auf der anderen Seite, die in der Stadt für die Vermittler Uber und Freenow unterwegs sind.

Doch seit vor zweieinhalb Wochen das estnische Unternehmen Bolt in den hiesigen Wettbewerb um den Hauptstadt-Kunden einstieg, tobt ein Kleinkrieg zwischen Uber und dem angeblich willkommenen Wettbewerber. Es ist ein Revierverteidigungskampf, bei dem das US-Unternehmen offenbar mit nicht sehr feinen Mitteln agiert. Denn unmittelbar nach dem Start von Bolt beklagten Uber-Fahrer, die sich auch dem Newcomer anboten und dessen App nutzten, dass ihr Uber-Account gesperrt wurde.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.