Künstliche Intelligenz: G20 Staaten fordern Menschenrechte und Demokratie

Tsukuba -  Die Top-Wirtschaftsmächte haben sich erstmals auf Prinzipien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz verständigt. Wer KI (Künstliche Intelligenz) einsetze oder entwickele „sollte die Rechtsgrundsätze, Menschenrechte und demokratische Werte respektieren“, heißt es in einer am Samstag verabschiedeten gemeinsamen Erklärung bei einem Ministertreffen der G20-Staaten in der japanischen Forschungsstadt Tsukuba.

Um Vertrauen in KI-Technologien zu fördern und das volle Potenzial der Technologien auszuschöpfen, fühle sich die Staatengemeinschaft zu einem Umgang mit KI verpflichtet, bei dem der Mensch im Mittelpunkt stehe, hieß es.
KI-Systeme „sollten robust, gesichert und sicher“ während der gesamten Nutzungsdauer sein und dürften „keine unzumutbaren Sicherheitsrisiken“ darstellen, so ein weiteres der vereinbarten Prinzipien.

Es war das erste Mal, dass sich die G20-Gemeinschaft mit diesem Thema befasste. Bei dem zweitägigen Treffen, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) teilnimmt, geht es um Handel und digitale Wirtschaft. Japan warb dabei für einen weltweit freien Datenfluss. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist Gastgeber des G20-Gipfels am 28. und 29. Juni in der Stadt Osaka. (dpa)