Berlin - „Kein Sonntag ohne Asado“, sagt der argentinische Volksmund. Die typische Grillmahlzeit ist in dem südamerikanischen Land eine Institution – quer durch alle Schichten. Überhaupt gehören die Argentinier mit rund 50 Kilo pro Person im Jahr zu den größten Rindfleischessern der Welt, argentinische Steaks sind auch in Übersee gefragt. Da scheint es nur folgerichtig, dass die Universität von Buenos Aires jetzt auch Fleischsommeliers ausbildet. „Die Teilnehmer des Kurses erwerben theoretische und praktische Kenntnisse über die Qualität von Fleisch, wie man es verkostet und seine sensorischen Aspekte charakterisiert, in Bezug auf Zartheit, Geschmack, Saftigkeit und Aromen“, sagt Ausbildungsleiter Luis Barcos von der tierärztlichen Fakultät. Die Absolventen werden entsprechend zertifiziert und können sich den Beruf „Sommelier de Carnes“ in den Lebenslauf eintragen – längst nicht die einzige kuriose Profession, auf die man an Bildungseinrichtungen weltweit hinarbeiten kann. 

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