Schon früh zeichnet sich an diesem trüben Dienstagvormittag im Saal 334 des Landesarbeitsgerichts Berlin (LAB) eine Tendenz ab. Die Vorsitzende Richterin Claudia Nowak beginnt die Verhandlung mit der Feststellung, dass das Arbeitsrecht hohe Hürden für den Abbruch einer Betriebsratswahl setzt. Dafür müssten „schwere Verstöße gegen Wahlvorschriften“ und „gravierende Fehler“ im Ablauf vorliegen. Womöglich schwante den Anwälten des Lieferdienstes Gorillas da bereits, dass sie den Saal als Verlierer verlassen könnten – zum zweiten Mal innerhalb einer Woche. 

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