Fünfhundert Jahre. So lange dauert es, bis sich eine fruchtbare Humusschicht von nur zweieinhalb Zentimetern auf einem Boden bildet, der landwirtschaftlich genutzt wird. Man kann also sagen: Boden, der durch falschen Ackerbau ausgelaugt oder durch Umweltgifte verloren geht, bleibt für viele Generationen verloren. Man würde also meinen, eine Weltbevölkerung, die rapide wächst und fruchtbare Äcker für bald neun Milliarden Einwohner ebenso dringend braucht wie ausreichend Wasser und intakte Wälder, würde die Böden pfleglich behandeln. Zumal nur ein Zehntel der Erdoberfläche bewirtschaftbar ist – von dem wiederum nur ein Fünftel gute Erträge bringt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wir behandeln den Boden wie Dreck.

Ernten schrumpfen

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