Im Hafen von Amsterdam ist die Welt zu Hause. Schiffe aus aller Herren Länder liegen fest vertäut in den riesigen Becken, die Namen tragen wie Bosporushaven, Suezhaven oder Amerikahaven. Emsige Arbeiter bringen weitgereiste Waren an Land und beladen die Schiffe neu. Zollbeamte prüfen die Frachtpapiere.

Nicht nur Öl, Chemikalien und Baustoffe werden in der bekanntesten Stadt der Niederlande umgeschlagen, auch Lebensmittel. Legale und manchmal illegale. Vor zwei Jahren flog hier ein Betrug mit gepanschtem Champagner auf. Es war einfache Logik, die den Betrügern das Handwerk legte: Champagner wird im Nordosten Frankreichs angebaut. Es macht wenig Sinn, die Flaschen statt auf dem Landweg über das Meer nach Amsterdam zu verschicken. Die Razzia bestätigte die Theorie: Die Ermittler beschlagnahmten Tausende Flaschen.

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