Berlin - Auf dem boomenden Markt für Essenlieferungen in Deutschland ist so viel Bewegung wie lange nicht. Nachdem die niederländische Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway Ende 2018 seinem damaligen Konkurrenten Delivery Hero das Deutschlandgeschäft für knapp eine Milliarde Euro abgekauft hat, agiert Lieferando hierzulande quasi als Monopolist im dem von Corona befeuerten Liefergeschäft. Und das läuft prächtig: Immerhin stieg die Zahl der Bestellungen im vergangenen Jahr in Deutschland um 43 Prozent auf über 112 Millionen. Zugleich kletterte der Umsatz um 56 Prozent.

Doch seit August gibt es Konkurrenz. Seinerzeit war der finnische Lieferdienst Wolt angetreten, um Lieferandos Liefermonopol von Berlin aus zu brechen und sich ein möglichst großes Stück vom lukrativen Restaurant-Lieferdienstgeschäft zu holen. Nun wird der Wettbewerb zwischen den Kontrahenten voraussichtlich härter. Denn wie Wolt am Montag bekannt gab, wurde das Unternehmen von Investoren mit 440 Millionen Euro ausgestattet. „Diese Finanzierung ermöglicht es uns, weiter in den deutschen Markt zu investieren“, ließ Firmenchef Miki Kuusi mitteilen.

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