Berlin - Alles sollte besser werden. Faire Arbeitsbedingungen, hygienisch einwandfreie Zubereitung und höchste Qualitätsstandards würden fortan das Wirken in den Restaurants prägen, gelobte die deutsche Burger-King-Zentrale in München Anfang Mai. Kurz zuvor hatte Enthüllungsjournalist Günter Wallraff in einem TV-Bericht ekelerregende Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen in Burger-King-Filialen publik gemacht, die das Image des Konzerns zu ruinieren drohten.

Wallraffs Recherchen hatten sich nur auf einen kleinen Teil der fast 700 Burger-King-Restaurants in Deutschland bezogen, nämlich auf 91 Filialen der zur Yi-Ko Holding gehörenden Burger King GmbH, darunter auch Restaurants in Köln, Leverkusen und Euskirchen. Deutschlandchef Andreas Bork ordnete die vorübergehende Schließung einiger Yi-Ko-Restaurants an, Kontrollen durch den Tüv wurden angekündigt, Yi-Ko Geschäftsführer Ergün Yildiz konnte zum Rücktritt gedrängt werden. Überdies wurden Arbeitsgerichtsprozesse gütlich beigelegt, in denen es unter anderem um fristlose Kündigungen gegangen war.

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