Die Frage ist schon seit Monaten nur noch, wie tief die Personalschnitte beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gehen und welche Standorte es erwischt. Genau genommen ist dieses Schicksal klar, seit vor allem die Bundesregierung vor Jahresfrist eine Fusion mit dem britischen Rüstungsriesen BAE Systems verhindert hat. Das wäre die letzte Möglichkeit für EADS-Chef Tom Enders gewesen, im kriselnden Rüstungsgeschäft die Flucht nach vorn anzutreten. EADS und BAE wären dort zusammen auf außereuropäischen Wachstumsmärkten eine Macht gewesen. Zudem ist BAE am weltgrößten Rüstungsmarkt USA so gut aufgestellt, wie sonst kein nicht-amerikanischer Konkurrent. Briten und USA pflegen enge Kontakte, wenn es um Streitkräfte und deren Lieferanten geht.

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