Berlin - Die Wirtschaftswissenschaften kennen im Prinzip keine ehernen Gesetze. Alles ist historisch bedingt, alles hängt von den Umständen ab. In vergangenen Dekaden wurden Diskurse vor allem vom wirtschaftlichen Liberalismus bestimmt. Er baut grundlegend auf dem Modell des Homo oeconomicus auf. Dahinter steht die Annahme, Menschen handelten vor allem rational nach Anreizen wie Macht, Wohlstand, und Prestige. Dieses Modell wird immer noch in Einführungsvorlesungen der Wirtschaftswissenschaften unterrichtet. Es gerät aber gleichsam immer mehr in die Kritik. In den vergangenen Jahren sind es vor allem Unternehmer selbst, die ausscheren. Gründer verstehen sich zunehmend als Sozialunternehmer – als Entrepreneure, die gerade nicht nur für den Profit Unternehmen bauen wollen.

Mit diesem Phänomen hat sich die Wirtschaftswissenschaftlerin und Unternehmerin Halima Jarrodi auseinandergesetzt. Sie sagt, dass die Perspektive, Individuen handelten vor allem nach ökonomischen Präferenzen, zu kurz gedacht sei. 

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