Den lästigen Problemen des Alltags entkommen auch die Vorstände großer Unternehmen nicht. Für 18 Uhr hat Karl-Ludwig Kley in die Konzernzentrale von Merck zum Interview eingeladen. Dort fahnden er und seine Sekretärin gerade nach seinem Koffer. Dem Chef des Darmstädter Chemiekonzerns ist das gute Stück auf seinem letzten Flug abhanden gekommen und seither unauffindbar. Während das Interview läuft, versucht die Sekretärin weiterhin den Koffer aufzutreiben. „Sonst muss ich Hemden kaufen gehen“, sagt Kley. Dass die Lufthansa sein alter Arbeitgeber ist, nützt in diesem Fall wenig. Mehr als um seinen Koffer sorgt sich der Chemie-Manager aber um die Zukunft der deutschen Chemieindustrie.

Herr Kley, Ihr Buch trägt den Titel „Deutschland braucht Chemie.“ Das ist alles andere als überraschend. Warum haben Sie es trotzdem für nötig gehalten, das zu betonen?

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